Lebensarbeitszeitkonten

Lebensarbeitszeitkonten sichern das teuerste Unternehmenskapital – den Mitarbeiter.
Sie helfen die Fach- und Führungskräfte an das Unternehmen zu binden und den Kampf um den Personalnachwuchs zu gewinnen. Ziehen SIE mit den großen Ihrer Branche gleich!

Die demographische Situation in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Durch die steigende Lebenserwartung und den zunehmenden Rückgang der Geburtenraten hat und wird sich die Altersstruktur in Deutschland auch in den kommenden Jahren weiter verändern.

Das Renteneintrittsalter liegt bei 67 Jahren und das wird nicht das Ende bleiben. Es wird bereits über eine Rente mit 69 diskutiert. Viele Arbeitnehmer werden das körperlich nicht schaffen und müssen hohe Rentenabzüge bei vorzeitiger Rente in Kauf nehmen. Auch die Förderung für die Altersteilzeit ist 2009 ausgelaufen, daraufhin hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Lebensarbeitszeitkonten als Nachfolgemodell ins Leben gerufen und das Ganze im SGB IV §7b verankert.

Was ist ein Zeitwertkonto?
Ein Zeitwertkonto ist ein Konto, das vom Arbeitgeber (Unternehmen) für den Arbeitnehmer (Angestellten) eingerichtet wird. Der Angestellte kann flexibel, in der Höhe unbegrenzt, Geldbeträge aus dem Bruttolohn -steuerfrei auf dieses Konto einbezahlen und so einen Kapitalstock aufbauen, um eine spätere bezahlte Freistellung von der Arbeit zu erwirken.
Das Zeitwertkonto kann nicht nur für die Altersteilzeit/Vorruhestand genutzt werden, sondern auch für Auszeit für Qualifizierungsmaßnahmen, Auszeiten vom Job (z.B. bei Burnout), Pflege eines Angehörigen oder Elternzeit.

Welche Vorteile hat der Arbeitgeber?

    • Möglichkeit der gezielten Alterssteuerung und Vermeidung von Abfindungszahlungen

    • Bindung älterer Arbeitnehmer an das Unternehmen und Übertragung von Know-how

    • Gewinnung von Fachkräfte

    • Stärkung des Unternehmensimages als familienfreundlicher Betriebe

    • Steigerung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber

    • Bindung des Arbeitnehmers an das Unternehmen

    • Motivation von Mitarbeitern

    • Haftungsrisiken ausschließen für nicht ausgezahlte Überstunden